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Wissenswertes über Verkehrsmaschinen und kleine FlugzeugeWer unter Flugangst leidet, wird alles tun, um auch das kleinste Risiko auszuschalten. Dazu gehört auch, sich über die Sicherheit der Flugzeuge zu informieren. Was sind das eigentlich für Maschinen und wie lange sind sie einsetzbar? Welche Sicherheitsmechanismen gibt es bei Segelflugzeugen und sind Ultraleichtflieger wirklich gefährlich? Diese Fragen sollen hier beantwortet werden und so helfen, die Angst vor dem Flug zu beseitigen.

Die Geschichte der Luftfahrt begann früh. Schon in der Antike wollten die Menschen es den Vögeln gleich tun und fliegen. Bis zum ersten Flugzeug und zum ersten Hubschrauber verging allerdings viel Zeit. Das erste Flugzeug, in dem mehrere Personen sitzen konnten, war eine viersitzige Maschine, die am 23. März 1911 fünf Kilometer am Stück zurücklegte und dabei 11 Passagiere an Bord hatte. Im Mai 1912 startete die erste Maschine mit geschlossener Kabine. Als erste echte Passagiermaschine gilt aber das deutsche Flugzeug Junkers F13, ein Tiefdecker, der auch das erste Verkehrsflugzeug mit Kabine war und zudem aus Metall bestand.

Flugangst Alte Flugzeuge auch heute noch im Einsatz

Nostalgie spielt in der Fliegerei eine große Rolle. Wie bei Autos auch gibt es bei Flugzeugen keine grundsätzliche „Verfallsgrenze“. Auch alte Flugzeuge werden geflogen, solange sie keine Mängel aufweisen, die die Sicherheit beeinträchtigen. Flugangst und alte Flugzeuge passen hingegen nicht gut zusammen. Dennoch kann es vorkommen, dass ein Fluggast plötzlich vor einer älteren Maschine steht. Auch bei kurzen Flügen, wie sie z. B. zwischen Inseln möglich sind, kommen häufig kleine und ältere Maschinen zum Einsatz. Aber was ist mit diesen Flugzeugen?

Ist die Technik veraltet?

Ältere Maschinen sind natürlich technisch nicht auf dem neuesten Stand. Während moderne Verkehrsmaschinen für gewöhnlich vom Autopiloten gelandet werden, ist das bei alten Flugzeugen nicht der Fall. Dieses Fliegen ist also noch echtes fliegerisches Handwerk. Leidenschaftliche Piloten schätzen das besonders. Die Unfallhäufigkeit steigt auch nicht mit dem Alter eines Flugzeuges. Unfälle sind also selten. Einer der spektakulärsten Fälle ist der „Cabrio-Flug“ aus dem Jahr 1988. Damals hatte eine Maschine während des Flugs ein Teil des Dachs verloren. Dennoch gelang die Notlandung. Eine Flugbegleiterin überlebte den sehr ungewöhnlichen Zwischenfall allerdings nicht. Das ist der letzte Fall bis heute, bei dem es zu einem Unfall aufgrund von Materialermüdung kam.

Altes Flugzeug – moderne Kabinen

Altes Flugzeug – moderne KabinenDie Innenausstattung sagt nicht viel über das Alter eines Flugzeuges aus, denn diese wird regelmäßig renoviert, und zwar nach neuen Standards. Der Passagier soll sich wohl und geborgen fühlen. Das bedeutet nicht, dass die Technik vernachlässigt wird. Auch wird regelmäßig ausgetauscht, wenn sich Schwächen andeuten oder es im Rahmen der Wartung angezeigt ist. Wie beim Auto werden auch beim Flugzeug Teile ausgetauscht, wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben, auch wenn noch keine Schäden zu sehen sind. Segelflugzeuge sind darüber hinaus mit Kollisionswarnsystemen ausgestattet. Das ist wichtig, da die Segelflugzeuge besonders auf die thermischen Voraussetzungen angewiesen sind und nicht konstant auf einer Höhe bleiben können.

Wann wird ein Flugzeug ausgemustert?

Wann wird ein Flugzeug ausgemustertIn Kalifornien gibt es mitten in der Wüste einen großen Flugzeug-Friedhof. Doch bis Maschinen hier landen, vergeht viel Zeit, denn sie werden für einen Einsatz gebaut, der möglichst Jahrzehnte dauert. 30 bis 40 kann ein Airbus Dienst tun. Angesichts eines Preises von 60 Milliarden Dollar und mehr ist das auch wirtschaftlich gedacht. Dabei soll das Flugzeug etwa 50.000 Flüge absolvieren können. Bevor Flugzeuge aber verschrottet werden, erfolgt für gewöhnlich der Weiterverkauf an kleine Fluggesellschaften und solche, die noch neu im Geschäft sind. Aber auch der Verkauf in die sogenannten Drittweltländer ist möglich. Ältere Passagiermaschinen werden mitunter auch in Frachtflugzeuge umgebaut.

Der Flug im Doppeldecker – Nostalgie pur

Für Flugfans ist der Flug im Doppeldecker ein ganz besonderes Erlebnis. Wer unter Flugangst leidet und ein solches Erlebnis geschenkt bekommt, möchte sicher vorab mehr darüber wissen. Der Flug in einer solchen kleinen Maschine ist lauter und holpriger. Doppeldecker gelten allerdings auch als recht sicher. Klären Sie vorab:

  • Ist es ein offener Doppeldecker
  • Wie tolerant ist der Anbieter bei Wetterwechsel
  • Wie lange dauert der Flug
  • Gibt es vorab Erklärungen

Für viele Menschen ist so ein Flug eine herausragende Erfahrung. Wer aufgrund von Flugangst einen solchen Flug nicht antreten will, kann immerhin einem lieben Menschen aus dem Umfeld eine große Freude bereiten.

Fliegen im Segelflieger

Fliegen im SegelfliegerAuch ein Segelflug kann begeistern. Segelfliegen ist eine ganz andere Erfahrung, als sie z. B. ein Motorflug bieten kann. Segelflieger sind in einer Höhe bis zu 3000 Metern unterwegs und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 250 km/h, wobei es sich hierbei um Ausnahmen handelt. Wer mit einem Segelflugzeug fliegt, bekommt einen Fallschirm. Das allein kann eine Person mit Flugangst schon deutlich abschrecken, dabei soll es das Gefühl der Sicherheit eigentlich erhöhen. Natürlich bekommt der Fluggast auch gezeigt, wie er den Fallschirm im Ernstfall zu bedienen hat.

Der Fallschirm im Segelflugzeug

Es gibt zwei Gründe, warum der Absprung mit dem Fallschirm aus einem Segelflugzeug nötig sein kann. Das sind Probleme mit der Steuerung oder ein Schaden am Segelflugzeug. Bei der Steuerung handelt es sich dann um Funktionsstörungen am Höhensteuer. Schäden am Flugzeug sollten natürlich vor dem Flug ausgeschlossen werden. Deshalb gehört der Vorflug-Check zu den verpflichtenden Prüfungen vor dem Flug. Auch die Funktionsweise der Ruder wird getestet. Einmal im Jahr wird auch ein Segelflugzeug überprüft.

Ultraleichtflieger

UltraleichtfliegerUltraleichtflugzeuge sind sehr kleine Flugzeuge, die mit einem Motor betrieben werden. Maximal zwei Personen finden darin Platz.

Allerdings gibt es Unterschiede in den verschiedenen Ländern. Nicht überall wird daher unter Uls das gleiche verstanden. Übereinstimmend ist man aber der Überzeugung, dass einUltraleichtflugzeug wenig wiegt.

Wie sieht ein Ultraleichtflieger aus?

Ein Ultraleichtflieger kann ein Hängegleiter sein. Für den Laien sieht er aus wie ein Drachenflieger mit kleinem Motor. Der Pilot hängt in einer Sicherung. Es gibt also keine Kabine. Ein UL kann aber auch aussehen wie ein kleines Flugzeug. Ultraleichtflieger sind übrigens besser als ihr Ruf. Von Instabilität kann keine Rede sein. Außerdem verfügt die Kabine über einen Fallschirm. Moderne Uls sind inzwischen ebenfalls mit einem Kollisionswarnsystemen ausgestattet. Wer unsicher ist, aber trotzdem einen UL-Flug buchen möchte, sollte morgens schon früh oder auch am Abend fliegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Flug ruhiger verläuft, ist dann weitaus höher, als mitten am Tag.

Lassen Sie sich beraten

Flugangst: Mit piloten sprechenMit Flugangst in die Luft – wer das plant, sollte in jedem Fall den Piloten einer kleinen Maschine vorab informieren. Der Pilot kann dann bei der Entscheidung helfen, ob es sinnvoll ist, zu starten. Piloten, die Rundflüge etc. anbieten, sind erfahrene Piloten, die sicher auch schon so manchen Gast hatten, dem in der Luft etwas mulmig wurde. Wenn er weiß, dass der Fluggast unsicher ist, wird er darauf achten, dass der Flug ruhig verläuft.