Kribbeln am ganzen Körper bei Flugangst – was nun?

Kribbeln am ganzen Körper bei FlugangstWenn das Kribbeln aus Angst am ganzen Körpern zu Ihren Erinnerungen gehört, haben Sie eine schlimme Erfahrung hinter sich. In diesem Beitrag erfahren Sie, was es damit auf sich hat und was Sie dagegen tun können und sollten. Nehmen Sie den Zustand nicht einfach hin, wenn er wiederkehrt. Sie haben es in der Hand.

Angst ist Teil unseres Lebens

Menschen, die nie Angst haben, sind nicht gesund. Wenn Sie Menschen kennenlernen, die Ihnen besonders stark vorkommen, lassen Sie sich nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch diese Menschen hin und wieder unsicher sind oder auch Angst haben. Sie haben aber gelernt, diese Angst zu beherrschen. Das ist ein langwieriger Lernprozess und auch in der Zukunft werden diese Personen hin und wieder vor Anforderungen stehen, die sie bis an die Grenzen herausfordern.
Auch Sie können es schaffen, schwierige Phasen zu überwinden und Ängste zu bewältigen.

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Das sollten Sie zuerst tun

Suchen Sie zuerst einen Arzt auf. Wenn Sie bei starker Angst ein Kribbeln in den Extremitäten oder sogar am ganzen Körper fühlen, kann das harmlose Gründe haben. Es ist aber auch möglich, dass eine Erkrankung dahintersteckt, deren Symptome sich unter einer belastenden Situation verstärken. Sehr wahrscheinlich wird sich herausstellen, dass Sie gesund sind. Aber dieses Wissen gibt Ihnen Sicherheit, wenn das Kribbeln das nächste Mal auftritt. Es passiert Ihnen nichts.

Mögliche Auslöser durch Krankheiten

Folgende Krankheiten können Auslöser des Kribbelns sein:

  • Erkältungen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Restless legs
  • Bandscheibenvorfall
  • Herpes an den Lippen
  • Krampfadern

Das müssen Sie wissen

Wenn keine gesundheitlichen Störungen vorliegen, löst Stress das Kribbeln aus. Stress ist eine Belastung für Körper und Geist. Wenn Sie unter starkem Stress leiden, verändern Sie Ihre Atmung. Atmen Sie nun noch schneller, stören Sie Ihre Atmungsprozesse. Das Kribbeln entsteht.

Was passiert beim Kribbeln?

Kribbeln ist immer unangenehm. Das Kribbeln kann aber auch in andere Symptome übergehen. Das können sein:

  • Brennen
  • Taubheitsgefühl
  • Empfindungsstörungen
  • Weitere Ausbreitung

Das Kribbeln kann sich anfühlen, als würden Ameisen über die Haut laufen. Es ist störend, denn es nimmt Einfluss auf die Empfindung.

Was sollten Sie vermeiden?

Das unangenehme Kribbeln kann durch verschiedene Verhaltensweisen verstärkt werden. Bedenken Sie, dass das Kribbeln auch ein Hinweis darauf ist, dass Ihr Kreislauf beteiligt ist. Greifen Sie nicht zur Zigarette und trinken Sie auch keinen Alkohol, denn das kann die Symptome verstärken.

Die Symptome verstärken sich, was kann noch kommen?

Es ist theoretisch möglich, dass die Symptome stärker werden. In diesem Fall werden Sie wahrscheinlich Kreislaufprobleme bekommen. Vielleicht treten Sehstörungen auf. Es ist auch nicht ungewöhnlich, wenn Sie plötzlich unter starken Ohrgeräuschen leiden oder Ihnen schwindelig wird.

Achten Sie auf diese Anzeichen!

Bei den oben genannten Symptomen sollten Sie das Flugpersonal informieren. Liegen keine Erkrankungen vor, die als Auslöser infrage kommen, ist der Stress durch die Flugangst der Auslöser. Die Mitarbeiter können einschätzen, ob ein medizinisches Eingreifen erforderlich ist. Versuchen Sie nicht, Ihre gesundheitliche Verfassung auszuhalten, wenn Sie spüren, dass es immer schlimmer wird und der Kreislauf versagt.

Das können Sie vorbeugend unternehmen

Lassen Sie Ihren Blutdruck überprüfen, um festzustellen, ob es Probleme mit dem Herzkreislaufsystem gibt. Fragen Sie sich außerdem, wie lange Sie unter Anspannung auf dem Platz sitzen können. Wenn Sie jemand sind, der sich bei Stress viel bewegen möchte, kann das Ihr Kribbeln verstärken. Trainieren Sie, sitzend zur Ruhe zu kommen. Atemtechniken sind dafür sehr gut geeignet.

Alltagstipps zur Vorbereitung auf den Flug

Stellen Sie sich schwierigen Situationen, räumen Sie sich aber auch Ruhephasen ein. Vermeiden Sie unbedingt dauerhaften Stress. Achten Sie besonders auf sich, wenn Sie auch bei anderen Herausforderungen mit den bekannten Symptomen reagieren. Nehmen Sie die Chance an, an sich zu arbeiten. Sie sitzen nun nicht in einem Flugzeug, sondern können Ihr Verhalten aus einer anderen Sicht reflektieren. Erlauben Sie sich Gelassenheit und fordern Sie nicht von sich, Hürden zu meistern, denen Sie in dieser Situation nicht gewachsen sind.

Trainieren Sie Ihre Gelassenheit

Auch Sie können lernen, Stress auszuhalten. Wenn Sie unter hohem Druck unter körperlichen Symptomen leiden, ist es auch wichtig, dass Sie sich damit befassen. Machen Sie sich bewusst, dass Sie dem Leben nicht ausweichen können. Auch wenn Ihnen manche Entwicklungen oder auch eingebildete Szenarien besonders bedrohlich vorkommen, mit der neu erlernten Gelassenheit werden Sie es schaffen, die Situationen zu meistern.

Beschützen Sie sich vor sich selbst

Was Ihnen bedrohlich vorkommt, ist es oftmals gar nicht. Machen Sie sich bewusst, dass es nicht das ist, was um Sie herum passiert, was sie beunruhigt, sondern die Angst, dass Sie die Aufgabe nicht bewältigen können. Der Grund kann mangelndes Selbstwertgefühl sein, aber das entsteht nur dort, wo Sie glauben, etwas nicht meistern zu können. Wenn Sie das glauben, dann nur deshalb, weil Sie noch nicht erfahren haben, dass Sie es sehr wohl können. Ein Beispiel gefällig?

Betrachten Sie Ihr Problem aus der Distanz!

Bestimmt haben Sie schon Menschen getroffen, die mit Dingen überfordert waren, die für Sie völlig normal sind. Klassische Beispiele dafür sind:

  • Fahren in einer fremden Innenstadt mit viel Verkehr
  • Eingekesselt zu sein in einem Gedränge
  • Ein anstehendes schwieriges Gespräch
  • Eine unangenehme Untersuchung

Sie meistern die Herausforderungen, weil Sie genau wissen, dass Sie es können. Deshalb müssen Sie diese Aufgaben noch lange nicht mögen. Aber Sie bewältigen sie, denn Sie wissen, dass Sie Ihren Fähigkeiten grundsätzlich vertrauen können. Das ist Ihnen aber nur möglich, weil Sie solchen Aufgaben nicht ausweichen, sondern sich immer wieder neu stellen. Selbst dann, wenn Sie eigentlich lieber weglaufen wollen. Sie haben das gut gelöst! Das gelingt nicht jedem Menschen. Ihnen auch nicht in allen Dingen, deshalb haben Sie nicht einfach nur Flugangst, sondern reagieren auch mit starken Symptomen.

Mut zur Lösung!

Schieben Sie keine Herausforderung von sich, wenn sie Teil Ihres normalen Alltags ist. Stellen Sie sich erneut, und zwar möglichst sofort. Sicher kennen Sie den Spruch: „Wenn Du vom Pferd gefallen bist, steig sofort wieder auf“. Handhaben Sie das auch so. Nutzen Sie Schreckmomente nicht, um zu flüchten, sondern stellen Sie sich sofort noch einmal. Ist zu viel Zeit vergangen, baut Ihre Psyche mit Ihrer Unterstützung Abwehrmechanismen auf, die Sie gar nicht wollen und die Sie im Alltag behindern. Steigen Sie also wieder ins Flugzeug, nachdem Sie sich gründlich vorbereitet haben. Sie haben gute Chancen, die Aufgabe zu meistern. Mit jeder bewältigten Aufgabe werden Sie besser.

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