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Warum Kunst gegen Flugangst helfen kannAngst vor dem Fliegen reicht von leichtem Unwohlsein bis hin zu schweren Symptomen. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die unter solchen Problemen leiden, sollten Sie sich mit dem Thema „Kunst gegen Flugangst“ befassen.

Warum es nötig sein kann, sich der Angst zu stellen

Wenn sich Ihre Angst nur auf das Fliegen beschränkt und sie ansonsten ein Mensch sind, der Herausforderungen meistern kann, können Sie in Zukunft das Fliegen vermeiden. Sollten Sie aber zu den Menschen gehören, die sich schnell erschrecken und die leicht zu beunruhigen sind, sollten Sie Ihre Angst besser ernst nehmen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich Ihre Reaktionen auch auf andere Herausforderungen ausdehnen.

Flugangst ist keine hilfreiche Angst

Angst ist die Warnung vor einer Gefahr. Angst löst immer eine Anspannung aus und kann auch weitere körperliche Signale verursachen. Das ist ein natürlicher Prozess. Nicht natürlich ist, wenn diese Angst von Ihnen Besitz ergreift, Sie möglicherweise sogar handlungsunfähig macht, obwohl Sie eigentlich sicher sind, dass sie sich nicht realisiert und Sie sich entsprechend nicht in einer echten Gefahr befinden. Die Flugangst ist eine solche Angst.

Prüfen Sie Ihre Emotionen

Flugangst - Prüfen Sie Ihre EmotionenSind Sie ein sensibler Mensch? Wie gehen Sie allgemein mit Emotionen um? Haben Sie vielleicht manchmal das Gefühl, dass Sie Ihren Gefühlen hilflos ausgeliefert sind? Finden Sie manchmal keinen Ausweg und haben Sie den Eindruck, dass belastende Gefühle bei Ihnen länger anhalten, als bei anderen Menschen? Dann sollten Sie wissen, dass die meisten Menschen im Alltag immer mal wieder mit ihren Emotionen zu kämpfen haben. Aber, sie haben bestenfalls gelernt, sich ihnen zu stellen und sie zu akzeptieren. Es geht also nicht darum, sie zu bekämpfen, sondern die Phase zu überwinden und sie möglichst nicht die Kontrolle über das eigene Leben übernehmen zu lassen. Angst ist auch so ein Gefühl und damit im Grunde nichts anderes als z. B. Wut, aber auch Freude oder Trauer. Überlegen Sie, wie Sie mit starker Trauer oder Wut umgehen. Können Sie diese Emotionen aushalten und die Phase aktiv überwinden?

Lernen Sie, Ihre Gefühle auszuhalten! Schritt für Schritt zu einem ruhigeren Leben

Flugangst - Gefühle aufhaltenWenn Sie ein reiner Bauchmensch sind, der leicht von seinen Emotionen aus der Bahn geworfen wird, brauchen Sie nicht mit Ihrer Flugangst anzufangen. Beginnen Sie mit der Erkenntnis, dass Ihr Leben erheblich einfacher wird, wenn Sie lernen, Ihre Emotionen nicht zu sehr hochkochen zu lassen. Das ist erlernbar! Wenn Sie es allein nicht schaffen, scheuen Sie sich nicht, die Hilfe eines Psychotherapeuten in Anspruch zu nehmen. Wenn die Probleme nicht zu stark ausgeprägt sind, können Sie auch selbst an sich arbeiten.

Kunst kann ein wichtiger Schlüssel zum Ich sein

Flugangst und KunstKunst kann auch eine Therapie sein. Um welcher Kunst es sich dabei handelt, ist fast nebensächlich. Es sollte nur etwas mit den Händen oder dem gesamten Körper geschaffen werden. Wenn Sie unter Ängsten leiden, kann für Sie hier ein Weg sein, sich selbst zu helfen. Es geht aber nicht darum, dass Sie bei Angst zum Pinsel greifen, stattdessen soll das Selbstwertgefühl gestärkt werden. So können Sie mit Kunst lernen, dass Sie in der Lage sind, etwas zu schaffen, was anderen nicht gelingt. Außerdem ändert sich die Wahrnehmung der eigenen Person zum Vorteil. Eine solche Kunst als Therapie kann die Malerei sein, die Bildhauerei, aber auch das Töpfern und viele weitere Angebote, die nicht zwingend von einem Therapeuten begleitet werden müssen. Der Blick in den Veranstaltungskatalog der VHS liefert viele Impulse. Es sind alle Formen des künstlerischen Arbeitens geeignet, die Wahrnehmung der Umwelt zu verändern und sie auch anders zu begreifen. Aus diesem Grund gehört auch Tanz zu den geeigneten Kunstformen.

Ängste und Unsicherheiten annehmen

Flugangst Ängste und Unsicherheiten annehmenFür welche Kunst Sie sich auch entscheiden, Sie sollte sich relativ schnell anwenden lassen. Es geht nicht darum, dass Sie beeindruckende Kunst schaffen, Sie sollen sich lediglich mit dieser Kunst ausdrücken können, ohne dass Sie sich erst über Monate mit Theorien befassen müssen. Natürlich brauchen Sie Basiswissen und sicher ist es auch das Ziel, dass Sie Ihre Fähigkeiten immer weiter ausbauen. Aus diesem Grund ist das Spielen von Instrumenten nur bedingt geeignet. Tanz hingegen ist eine großartige Gelegenheit, Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Das gilt nicht nur für Menschen, die Stress leichter über Bewegung abbauen. Im Laufe der Zeit kann es Ihnen durchaus passieren, dass sich Ihre darstellende Kraft verändert. Vielleicht greifen Sie beim Zeichnen plötzlich zu dunkleren Farben oder wählen beim Tanz langsamere oder auch aggressivere Musik. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Ihre Emotionen zunehmend in Ihrer schöpferischen Kraft spiegelt, ist hoch und sie ist gewollt. Ihre Gefühle, vor allem Ihre Ängste und Sorgen werden wortwörtlich greifbar. Sie bekommen ein Aussehen und Sie können gestalterisch darauf Einfluss nehmen.

Therapie als Kunst kann einen Menschen positiv verändern

Kunst zur Bewältigung von Flugangst – Was heißt das konkret?

Kunst zur Bewältigung von FlugangstDer erste Schritt: Sie haben sich entschieden, sich verstärkt mit Kunst zu befassen und sind nun selbst kreativ. Es ist auch in Zukunft hilfreich, wenn Sie flexibel bei der Umsetzung bleiben. Es hilft Ihnen vermutlich nicht, wenn Sie sich entscheiden, einen großen Elefanten zu zeichnen, wenn Ihnen eigentlich nach einer Maus zumute ist. Akzeptieren Sie Ihre Gefühlslage. Es ist sogar gut möglich, dass Ihnen Ihre Sorgen erst bewusst werden, wenn sie in Ton oder auf dem Papier sichtbar werden. Werden Sie möglichst immer kreativ, wenn Ihnen danach ist. Das macht Sie achtsamer für Ihre psychische Verfassung!

Der zweite Schritt: Der geplante Flugtag rückt näher. Sehr wahrscheinlich wird sich Art, sich künstlerisch auszudrücken schon verändern, wenn Ihnen Ihre Angst noch gar nicht bewusst ist. Das ist wichtig. Jetzt ist der Moment, in dem Sie sich stellen können. Nehmen Sie sich Zeit für die Analyse. Sind Sie beunruhigt? Schauen Sie sich Ihr Kunstwerk genau an. Was hat Ihnen Ihre Psyche mitgeteilt, als Sie Ihrer Kunst Ausdruck verliehen haben? Machen Sie sich bewusst, dass Sie jetzt die große Chance haben, sich von außen zu betrachten. Sie können sich nun selbst einen Ratschlag geben. Was raten Sie einer Person, die sich fühlt, wie es das Kunstprodukt ausstrahlt?

Der dritte Schritt: Planen Sie den Flug erst, wenn es Ihnen gelungen ist, die von Ihnen als bedrohlich empfundene Situation zu bewältigen. Nehmen Sie sich dafür Zeit.

Ein paar Worte zum Abschluss

Wenn Sie zu Ängsten neigen, kann das verschiedene Gründe haben. Vielleicht hat etwas Ihr Grundvertrauen erschüttert, vielleicht sind Sie aber auch jemand, der besonders sensibel ist. Es kann aber auch sein, dass es eine körperliche Ursache gibt oder es treffen mehrere Faktoren zu. Lassen Sie daher nichts unversucht, die Ursache zu klären, vor allem wenn Ihre Ängste Ihre Lebensqualität einschränken. Das gilt auch, wenn Ihre Ängste und Sorgen mit starken Symptomen einhergehen, plötzlich auftreten und nicht aufzuhalten sind. Greifen Sie Ihr Problem an, bevor es Ihr Leben einschränkt.